ONE OUT OF 50: HAMM

Direkt am Rhein gelegen hat sich Hamm bis heute seinen dörflichen Charakter bewahrt. Und das, obwohl es direkt an den Medienhafen, Bilk und Unterbilk grenzt. Und damit auch an industrielle und urbane Flächen. Früher wurde hier hauptsächlich Gemüse angebaut, der Name „Kappes Hamm“ deutet noch immer auf den plattdeutschen Begriff für Kohl hin. Bis in die 1950er Jahre war Hamm auch für seinen Spargelanbau bekannt. Heute überwiegt Produktionsgartenbau. Schnitt- und Balkonblumen werden teils auf freien Feldern, unter Folie oder in Gewächshäusern gezogen. Die freien Felder haben eine wichtige Bedeutung als Frischlufteinzugsgebiet für das Klima der Stadt.

Für die Gartenbaubetriebe ist die Lage ein Standortvorteil. Produktion, Düsseldorfer Absatzmarkt und Blumengroßhandel liegen ungewöhnlich nah beieinander, entsprechend kurz sind viele Lieferwege. Auch kleine und mittlere Handwerksbetriebe sind hier vertreten und profitieren von der direkten Nähe zu Innenstadt und Autobahn. Die Rheinnähe, große Grünflächen, das intakte Dorfleben sowie die zentrale Lage machen den Stadtteil als Wohnviertel vor allem für Familien immer interessanter. Das gesellschaftliche Leben ist von Vereinen und gewachsenen Traditionen geprägt und zeigt deutlich, wie viel Dorf mitten in Düsseldorf steckt.


Kultur und Freizeit
·      4691 Einwohner: eines der am dünnsten besiedelten Viertel

·      Über 50% der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt

·      1,76% Wohnbebauung

·      Bonsai Museum, Hammer Dorfstraße 167, bonsai-museum.de

·      Hammer Blick, Fährstraße 253a, hammerblick.de

·      Hofladen van der Wingen, Grüneweg 8, hofladen-duesseldorf.de

·      Im silbernen Ring, Hammer Dorfstraße 109, imsilbernenring.de

·      QVC Rhein Studios, Plockstraße 30, qvc.de


EINE SPANNENDE MISCHUNG VON UNTERNEHMEN, ZUM BEISPIEL:


Text: Lisa Maria Kunst

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